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Semiotik – Zeichenlehre
Geschrieben am September 2nd, 2010 Keine KommentareIm Fach Gestaltungslehre, werden wir uns in nächster Zeit mit dem Thema Semiotik, auch Zeichenlehre genannt beschäftigen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil von Zeichenanalysen. Sie erlaubt es, Vorgänge kritisch zu analysieren um daraus Rückschlüsse für die Gestaltung von Zeichen zu ziehen.
Zeichen werden seit eh her zur Übermittlung von Informationen, Gefühlen etc verwendet. Als Grundlage zur Analyse von visuellen Zeichen dient das Kommunikationsmodell. Wer sagt was zu wem – wie – warum.
Spaltet man ein Zeichen auf, so besitzt es 3 grundlegende Aspekte:
- Zeichen sind Nachrichtenträger und übermitteln dem Empfänger Botschaften bzw. haben eine Bedeutung.
- Jedes Zeichen besitzt eine individuelle Gestalt und löst unterschiedliche Reize aus. Folglich müssen sie so beschaffen sein, dass sie durch unsere Sinne wahrnehmbar sind.
- Zeichen werden aus einem bestimmten Grund übermittelt. Sie müssen zweckgerichtet sein, eine Absicht verfolgen und beim Betrachter ein Gefühl / Wirkung auslösen.
Als erste Aufgabe, haben wir das bekannte TUI Logo analysiert. Die Analyse des Logos erfolgte in drei Schritten:
Wahrnehmung und Gestalt (Syntaktik – Aufbau)
- Nach oben gerichtete Form
- Halbkreis, einfache Form
- Rote Formen
- Punkt und geschwungene Linie
- Buchstaben T,U,I
Interpretation und Bedeutung (Semantik – Analyse der Botschaft und Inhalt)
- Smiley
- Mensch in Hängematte
- Lächelnder Mund
- Reise von A nach B
- Sonne und Flugbahn
Interpretation, Absicht, Wirkung (Pragmatik – zweckgerichtete Absicht, Wirkung ermitteln, was soll das Ziel der Kommunikation sein?)
Urlaub soll…
- Schön sein
- Zufriedenheit
- Wärme
- Entspannung
- Glück
- Spaß und Freude
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Plakat für die orientalische Lounge Isfahan Dreams
Geschrieben am Juni 1st, 2010 Keine KommentareUnser nächstes größeres Projekt als gestaltungstechnischer Assistent in Ausbildung geht zu ende. Als Aufgabe, galt es in den letzten Monaten ein Plakat für eine orientalische Lounge zu erstellen. Für diese fiktive Lounge haben wir bereits in Gruppenarbeit ein Moodboard erstellt. Zusätzlich zur Plakatgestaltung, welche in Adobe Indesign erfolgte, sollten wir ein Konzept für das Plakat erstellen.
Bei diesem Projekt haben sich meine Partnerin und ich sehr schwer getan ein vernünftiges Plakat auf die Beine zu stellen. Uns fehlten einfach die zündenden Ideen. Die Stilisierte Bauchtänzerin, welche man am Bildrand sieht, habe ich mit dem Vectorprogramm Illustrator erstellt. Somit entstand kein Qualitätsverlust beim Skalieren der Bauchtänzerin.
Unser Konzept könnt ihr lesen, wenn ihr am ende des Artikels auf anzeigen klickt.
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Im Westen nichts neues!
Geschrieben am April 20th, 2010 3 KommentareIch melde mich nach einer Woche Ruhepause zurück. Ich hatte viel um die Ohren und keine Zeit mich um den Blog zu kümmern. Ein weiteres Problem ist, dass wir zurzeit in der Ausbildung zum gestaltungstechnischen Assistenten einfach nicht wirklich etwas Neues machen. Die angefangenen Projekte, wie beispielsweise die Moodboarderstellung oder die Collagenerstellung dümpeln so vor sich hin.
Im Fach Medientechnik/Mediendesign, geht es auch nicht weiter. Wir sollen Homepages erstellen die mehr als altbacken aussehen. Es bleibt nur wenig Spielraum für eigene Ideen, weil alles festgelegt ist von den Werten bis zum Design. Ich hoffe mal, dass sich das schnell ändern wird und wir anfangen verschiedene Programme miteinander zu kombinieren und eigene Ideen mit einfließen lassen können.
Was ich auch überhaupt nicht verstehen kann ist, dass wir uralte Techniken lernen müssen, die schon längst überholt worden sind. Tabellentechnik kann ich ja noch verstehen, aber auch nicht in diesem Umfang wie wir sie besprochen haben. Tabellen sind in Verbindung mit der DIV Technik in Ordnung für verschiedene Auflistungen, aber in der Gestaltung einer Seite haben sie nichts zu suchen.
Das neue Thema des Informatikunterrichtes ist die Gestaltung von Websites mit der Frametechnik. Selbst die Lehrkraft sagt, dass diese Technik veraltet ist und nirgendwo mehr Verwendung findet. Auf die Frage hin, warum wir es dann überhaupt lernen, kam nur die Antwort: “Das steht auf dem Lehrplan”.
Einerseits sollen wir auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden und andererseits sieht der Lehrplan viele veraltete Techniken vor, die man sich auch sparen kann, um die wirklich wichtigen Techniken zu vermitteln.
Interessant finde ich zurzeit allerdings den Bild -und Texgestaltungsunterricht. Das Thema ist zurzeit eine Plakat für Bochum Total 2010 zu gestalten. Seit kurzem haben wir in diesem Fach auch einen neuen jungen Lehrer der die Inhalte wie ich finde besser vermitteln kann als unser alter Lehrer.
Im Fach Gestaltungslehre fangen wir morgen an, Flyer zu erstellen. In den letzten Wochen haben wir zu diesem Thema den Theoretischen Teil erarbeitet und nun geht es an die praktische Arbeit.
An anderen GTA Schulen sieht es aber auch nicht anders aus, wie ich am Wochenende feststellen musste. Ich führte ein Gespräch mit einer GTA Auszubildenden.
Sie erzählte mir, dass ihre letzte Aufgabe im Fach Typografie darin bestand, zu lernen wie man Schnee auf einen Text platziert. Für diese Aufgabe hatten sie 3 Monate zeit. Da stellt sich mir doch die Frage, wozu lernt man 3 Monate lang wie man Schnee auf einem Text platziert?
Wie sich im weiteren Verlauf des Gespräches herausstellte, ist die Schule auch technisch nicht gerade auf dem neusten Stand. Alte Programme und alte Rechner.
In diesem Punkt kann ich mich über das Walter Gropius Berufskolleg Bochum nicht beschweren. Dank des Konjunkturpaketes, ist die Schule auf dem neusten Stand der Technik. Um Zukunftsweisend arbeiten zu können wird diese Technik auch benötigt.
Ich möchte mit diesem Artikel die Ausbildung zum gestaltungstechnischen Assistenten keinesfalls schlecht reden, ich finde sie weiterhin sehr interessant. Man sollte aber einige Dinge im Lehrplan vlt. noch einmal überarbeiten.
Im Großen und Ganzen kann ich die Ausbildung immer noch empfehlen, auch wenn sich manches in die Länge zieht. Man sollte sich allerdings vorher genaustens über die Schule informieren, an der man die Ausbildung antreten möchte. Für die meisten Schulen ist es kein Problem wenn man mal einen Tag mit in den Unterricht geht, um sich ein Bild vom Unterricht machen zu können. So bleibt einem späterer Frust erspart.
Wer gerne mal einen Tag in die Ausbildung zum gestaltungstechnischen Assistenten schnuppern möchte, der fragt am besten direkt bei den einzelnen Schulen nach. Ich beantworte euch natürlich auch eure Fragen.
Wenn ihr ähnliche Problematiken kennt an eurer Schule dann schreibt einen Kommentar und beschreibt eure Probleme mit der Ausbildung.
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Moodboards und die Dichterschlacht
Geschrieben am März 25th, 2010 Keine KommentareAls gestaltungstechnischer Assistent lernt man ja nie aus, die Pixelfänger Seite ist schon wieder fortgeschritten und nimmt langsam Formen an. Dazu komm ich aber in meinem Sonntagsartikel über meine Fortschritte an meiner Seite.
Im Fach Gestaltungslehre beschäftigen wir uns im Moment viel damit, wie man sich am besten beim Kunden präsentiert bzw. sein Produkt präsentiert. Wir besprachen die Problematik wenn man beispielsweise einem Kunden sein Projekt erklären will, oder wenn man sein Projekt seinem Chef oder Team vorstellt. Jeder hat ein anderes Denkvermögen, nehmen wir mal das Beispiel Farbe. Wenn ich euch jetzt sage: “Stellt euch mal ein Kaminrot vor”. Dann wird jeder von euch ein anderes Rot vor Augen haben als ich. Wie würdet ihr Stimmungen am besten dem Kunden oder euren Kollegen vorstellen? Eine Möglichkeit sind so genannte Moodboards. Sie sind ein gutes unterstützendes Hilfsmittel um etwas zu erklären. Sie bestehen meistens aus einer großen Pappe, welche mit Fotos Texten bestückt wird. Hier durch kann man z.B. gut die Zielgruppe und die Stimmung des Projektes erklären. Hier ein paar Beispiele für Moodboards:
Bei beiden Bildern wird eine Stimmung erzeugt. In diesem Fall zeigen die Bilder einen starken Retrolook. Bei Bild 1 wurden verschiedene Materialstrukturen gezeigt. Dies könnten z.B. Wandmuster darstellen, für eine Inneneinrichtung.
Das Thema Moodboards werden wir noch in den nächsten Wochen näher besprechen.
Nächste Woche beginnen die Osterferien, ein passender Abschluss der Schulzeit ist der morgige Poetry Slam im Walter Gropius Berufskolleg. Für alle die sich jetzt fragen was ein Potry slam ist kommt jetzt eine kleine Erklärung:
Der Poetry slam oder auch Dichterschlacht genannt ist ein literarischer Dichterwettbewerb. Die Teilnehmer müssen ihre geschriebenen Gedichte innerhalb eines bestimmten Zeitraumes dem Publikum vortragen, welches dann auch entscheidet wer den Poetry slam gewinnt.
Ich werde morgen früh einige Fotos schießen und euch von der Veranstaltung erzählen.
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Digitale Tafeln die endlich funktionieren
Geschrieben am März 17th, 2010 Keine KommentareAls gestaltungstechnischer Assistent braucht man natürlich auch das richtige Equipment in der Schule. Das Konjunktur Paket hat unserer Schule ja schon vor längerer Zeit digitale Tafeln verschafft. Seit ein paar Monaten hängen diese Tafeln nun schon unbenutzt an der Wand weil das passende Equipment fehlt. Nun ist dieses fehlende Equipment endlich gekommen und wir können seit letztem Mittwoch mit den digitalen Tafeln arbeiten. In den Gestaltungsstunden haben wir nun eine Einführung in diese Tafeln bekommen. Ich finde sie sehr Interessant, obwohl ich sie in vielen Situationen überflüssig finde.
Als wir heute allerdings das neue Thema, Flyergestaltung besprochen haben, empfand ich sie als sehr praktisch. Verschiedene Flyer wurden an die Tafel projiziert und wir sollten beispielsweise unsere Blickrichtung beschreiben. Dies geschah mit Hilfe des speziellen Stiftes, mit dem wir unsere Blickrichtung ohne Probleme aufzeichnen und später wieder aufrufen konnten.
Auch im Informatikunterricht kam die die digitale Tafel zum Einsatz. Hier wurde uns das Thema der Frame Technik näher gebracht.







